Rilke, Jardin des Plantes, Paris

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.

Dienstag, 10. Mai 2011

Einfach schön.......

http://youtu.be/eGcpVD7OTP0

Kommentare:

  1. Das Gedicht ist toll
    da bekommt man Gänsehaut davon..
    Liebe Grüsse Elke

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  2. Ich sitze im Garten u. schau mir das Video an. Es ist absolut schön, die Aufnahmen sind der Hammer....das schau ich mir mal wieder an.
    Danke.
    LG aus dem Garten
    Bettina

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